Aktuelles
Ausstellungen
2026
Der Kunstverein Hilzingen wird im Herbst eine Auswahl an Druckgraphiken aus dem Bestand der Heckel-Stiftung zeigen, die alle Werkphasen, Themen und Techniken umfasst.
Im Brücke Museum Berlin findet vom 6. März bis 21. Juni 2026 eine Ausstellung zum Thema Kunsthandwerk mit geschnitzten, gewebten, gestickten und aus Edelmetall hergestellten Objekten aus der eigenen Sammlung sowie von diversen Leihgebern statt. Über 170 Gegenstände des täglichen Gebrauchs aus Holz, Metall und Textil, wie Möbel, Broschen oder Teppiche, werden in den eigens von Designern gestalteten Räumen präsentiert. Im Katalog (Hirmer Verlag) – sowie im Begleitprogramm – bieten die Kuratorinnen der verschiedenen Themen und Material-Bereiche vertiefte Einblicke in die Herstellungsprozesse und Entstehungskontexte. Vom 4. Oktober 2026 bis 7. März 2027 wird die Ausstellung in veränderter Form ihre zweite Station in den Kunstmuseen Krefeld haben.
2025
Die Neue Galerie in New York, ein Museum für deutsche und österreichische Kunst des frühen 20. Jahrhunderts, zeigte vom 9. Oktober 2025 bis 12. Januar 2026 die erste museale Einzelausstellung Erich Heckels in den USA. Der Schwerpunkt lag auf den frühen Schaffensjahren bis 1919 mit einigen ausgewählten Gemälden, Aquarellen und Druckgraphiken überwiegend aus eigenem Bestand sowie Leihgaben aus amerikanischen Museen. Die begleitende Publikation (Prestel Verlag) mit Essays von amerikanischen und deutschen Heckel-Experten präsentiert eine weitergefasste Werkauswahl, die über die Ausstellung hinausgeht und den Katalog zu einem englischsprachigen Standardwerk zu Heckels Frühwerk macht.
2024
Die Kunstsammlungen Chemnitz präsentierten vom 17. November 2024 bis 2. März 2025 Aquarelle und Druckgraphiken aus der usprünglichen Sammlung des Dresdner Verlegers Wolfgang Jess, die durch eine Schenkung des Berliner Sammlers Jürgen Brinkmann ans Haus kamen. Gezeigt wurden rund 40 Arbeiten aus den Jahren 1905 bis 1966. In der umfangreichen Begleit-Publikation (Sandstein Verlag) wird auch die Schenkung einiger Aquarelle und Druckgraphiken Heckels von Katharina Coupland aus dem Jahr 2021 (aus dem ehemaligen Besitz eines Großneffen Erich Heckels) dokumentiert.
Das Museum der Schönen Künste in Gent zeigte vom 12. Oktober 2024 bis zum 26. Januar 2025 eine breit angelegte Ausstellung von Werken Heckels aus dem Ersten Weltkrieg, darunter zahlreiche Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphiken aus deutschen Museen sowie aus seinem Nachlass. Zum Auftakt wurden auch Werke Heckels und seiner Kollegen aus der Brücke-Zeit präsentiert. Der Kurator der Schau, Lieven Van Den Abeele, legte eine reich bebilderte Publikation mit akribischer Dokumentation zu Heckels Jahren in Flandern (Yale University Press; flämisch/englisch) vor.
2023
Das Hesse Museum in Gaienhofen zeigte vom 26. März bis 27. August 2023 eine Auswahl von knapp 30 Holzschnitten Erich Heckels der Jahre 1905 bis 1965 aus seinem Nachlass und spannte dabei den Bogen von exemplarischen Frühwerken aus der Brücke-Zeit über ausgewählte expressionistische Hauptwerke bis zu späten Arbeiten, die in Hemmenhofen und während seiner Professur in Karlsruhe entstanden.
Werkverzeichnisse
Die bemalten Postkarten, erschienen 2025:
Das von Renate Ebner und Andreas Gabelmann erarbeitete Verzeichnis der gemalten, gezeichneten und gedruckten Postkarten Erich Heckels versammelt erstmals rund 230 Postkarten und illustrierte Briefe von 1907 bis 1970, versehen mit ausführlichen Erläuterungen zu Bild, Text und Adressaten sowie biographischen Informationen und Querverweisen zum übrigen Werk. Der aufwändig gestaltete Band mit knapp 370 Seiten, herausgegeben von der Erich Heckel Stiftung, erschien im Verlag Sandstein Kultur, Dresden.
Druckgraphiken, erschienen 2021:
Die von der Erich Heckel Stiftung herausgegebene Publikation umfasst drei Bände mit rund 1000 Seiten und 1300 Abbildungen und ist im Hirmer Verlag München erschienen. Der in langjähriger Forschung von dem Autorenteam Renate Ebner und Andreas Gabelmann erarbeitete zweibändige Werkkatalog enthält alle relevanten Informationen zu den rund 1100 Holzschnitten, Lithographien und Radierungen, wie Auflagenhöhe, Standorte, inhaltliche Angaben sowie Querverweise zum übrigen Werk. Im dritten Band sind neben Essays zur Werkentwicklung und eine umfangreiche Biographie sowie ein großer Bildindex, ausgewählte Künstlerzitate und weiterführende Verzeichnisse versammelt.
Gemälde und Skulpturen, erschienen 2017:
Das von Dr. h.c. Andreas Hüneke erarbeitete Verzeichnis der Gemälde, Wandbilder und Skulpturen Erich Heckels umfasst zwei Bände mit insgesamt 962 Seiten, 853 Farb- sowie 316 Schwarz-Weiß-Abbildungen, und ist im Hirmer Verlag München erschienen. Das chronologisch angelegte und teilweise neu sortierte Verzeichnis wird durch ausgewählte Werkkommentare und thematische Essays sowie eine ausführliche Biographie ergänzt. Die Gemälderestauratorin des Wallraf-Richartz-Museums in Köln, Caroline von Saint-George, hat einen umfassenden Aufsatz zur Maltechnik Heckels beigesteuert.